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Mi, 29.03.2017, 20.00 Uhr, 3,50/4 Euro, Koeppenhaus, Bahnhofstr. 4-5  
 
Filmclub Casablanca e.V. präsentiert: "Toni Erdmann" (Deutschland 2016)  
Kritiker- und Publikumsliebling, Oscar-Nominierung "Bester nicht-englischsprachiger Film" 2017  
 
Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über uns das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische Alt-68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen, und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.  
Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen.  
Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.  
 
Bis Dezember 2016 - ein halbes Jahr nach Kinostart - haben bereits 775.000 Kinogänger "Toni Erdmann" in Deutschland gesehen (Quelle: ffa.de).  
In einer internationalen Kritikerumfrage der BBC von 2016 kam der Film auf Platz 100 der 100 besten Filme des 21. Jahrhunderts.  
 
Regie: Maren Ade, Deutschland 2016, 162 Minuten, Blu-ray  
 
 
 
 
 
 
Mo 03.04.2017, 20.30 Uhr im Theater Vorpommern, 4 / 3,50 Euro  
 
"Wild"  
 
Deutschland 2015, Regie: Nicolette Krebitz, 97 Minuten, Blu-ray  
 
Wild – eine Liebesgeschichte von animalischer Radikalität.  
 
Auf dem Weg zur Arbeit hat Ania (Lilith Stangenberg) eine seltsame Begegnung. Mitten im Park steht sie einem Wolf gegenüber. Sie sehen sich direkt in die Augen – und es kommt ihr so vor, als wäre ihr bisheriges Leben ein Witz. Der Moment lässt sie nicht mehr los, genau wie der Gedanke den Wolf wieder zu finden und nie mehr gehen zu lassen. Ania wird zur Jägerin, legt Fährten und schafft es das wilde Tier zu fangen. Sie sperrt es in ihrer Hochhauswohnung ein - und sprengt sämtliche Fesseln ihres bisherigen bürgerlichen Lebens. Erstaunlicherweise finden die Menschen um sie herum daran Gefallen, besonders ihr Chef Boris (Georg Friedrich), der ihre Nähe sucht wie nie zuvor. Fast scheint es, als teilten sie alle eine ähnliche, geheime wilde Sehnsucht.  
 
http://www.wild-film.de/  
Weltpremiere auf dem Sundance Film Festival 2016 
 
 
 
 
 
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