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Mo, 24.09.2018, 20.30 Uhr im Theater Vorpommern, Eintritt 4 Euro  
 
„DJAM“ - im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 in Greifswald  
 
Frankreich, Griechenland, Türkei 2017, Regie: Tony Gatlif („Gadjo Dilo“), 97 min, OmU, Blu-ray  
 
Die junge Griechin Djam wird von ihrem Onkel Kakourgos nach Istanbul geschickt, um ein rares Ersatzteil für ein Boot zu besorgen. Dort trifft sie auf die 19-jährige Französin Avril, die als Freiwillige in die Türkei kam, um dort in der Flüchtlingshilfe zu arbeiten - ohne Geld und Kontakte. Die freche und freiheitsliebende, aber auch ebenso großherzige wie unberechenbare Djam nimmt Avril unter ihre Fittiche ... und dies ist der Beginn einer Reise voller Hoffnung, wundervoller Begegnungen, großartiger Musik und der Freude am Teilen.  
 
Der in Algerien als Sohn eines Kabylen und einer Roma geborene, französische Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Komponist Tony Gatlif wurde durch seinen Film GADJO DILO – GELIEBTER FREMDER einem größeren Publikum bekannt. Mit EXILS gewann er bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2004 den Regiepreis. Ebenfalls in Cannes als Weltpremieren gezeigt wurden TRANSYLVANIA (2006) und DJAM (2017).  
 
Eine wichtige Rolle in Djam spielt der Musikstil Rembetiko, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Verbindung der Volksmusik Griechenlands und der osmanischen Musiktradition in den Subkulturen von Athen, Piräus und Thessaloniki hervorgegangen ist. Tony Gatlif versteht diese Musik als "Musik der Ungeliebten, der Menschen, die darauf stolz sind, wer sie sind. Subversive Musik, deren Texte Worte sind, die heilen können."  
 
 
 
 
 
Mo, 15.10.2018, 20.30 Uhr, im Theater Vorpommern, Eintritt 4 Euro  
 
„Death by Death“ - Wenn ich es oft genug sage, wird es wahr!  
Schwarze Komödie in Schwarz Weiss  
 
Belgien, Frankreich 2016, Regie: Xavier Seron, 90 Min, Blu-ray, OmU  
 
 
Nein, Michel hat keine Angst vor dem Tod, er ist ja eigentlich Schauspieler, Schauspieler können alles ... spielen...  
 
Mit pechschwarzem Humor erzählt Xavier Seron von dem verunsicherten Elektromarktangestellten Michel und seiner lebenslustigen Mutter, der zwar gesagt wurde, dass sie mit geliehener Zeit lebe, die aber genau weiß, das war schon immer so.  
Michel wird irgendwann sterben, das ist klar, aber bis dahin ist noch viel Zeit zum durchdrehen. Michels Mutter hat ihr Arzt gesagt, dass sie sterben wird, daher hat sie sich entschieden zu leben. Und Leben heißt für Michels Mutter, dass sie ihre Katzen füttern muss und Sekt trinken, als ob es Champagner wäre. Dabei soll Michel ihr helfen.  
 
 
 
 
 
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