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Mo, 12.06.2017, 20.30 Uhr, Theater Vorpommern, 3,50/4 Euro  
 
"Das brandneue Testament"  
 
Belgien/Frankreich/Luxemburg 2015, Regie: Jaco Van Dormael, 113 Min, Blu-ray  
mit Benoît Poelvoorde, Catherine Deneuve  
 
Gott existiert. Er lebt in Brüssel.  
 
Doch das ist leider nur die eine Seite der Medaille. Denn der Allmächtige (Benoît Poelvoorde) ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau (Yolande Moreau) und Tochter Éa (Pili Groyne) tyrannisiert. Ansonsten hockt Gott vor seinem Computer und tüftelt mit diebischer Freude jene dummen, sadistischen Gebote aus, die zu den Fragen führen, die die Menschheit bewegen: Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite, und weshalb erwischt man im Supermarkt grundsätzlich die langsamste Schlange an der Kasse? Als wäre das nicht schon schlimm genug, lässt er immer wieder Dampf ab, indem er Naturkatastrophen oder Kriege arrangiert.  
 
Irgendwann hat Éa die Nase voll. Höchste Zeit für eine Lektion, findet sie. Und hackt sich in Gottes Computer ein. Die geheimste seiner geheimen Dateien, die Todesdaten aller Menschen, ist schnell geöffnet. Und dann dauert es nur noch ein paar Klicks, bis jeder Mensch auf Erden per SMS erfährt, wie lange er noch zu leben hat. Diese schockierende Botschaft nehmen manche besser auf als andere und plötzlich denken alle Menschen darüber nach, was sie mit der ihnen verbleibenden Zeit anfangen wollen. Éa bricht fluchtartig auf, um auf der Erde sechs neue Apostel zu suchen und ein brandneues Testament zu schreiben. Doch Gott ist der Meinung, dass er inmitten des ganzen Chaos auch noch ein gewaltiges Wort mitzureden hat…  
 
 
Trailer:  
http://www.dasbrandneuetestament-derfilm.de/ 
 
 
 
 
 
Mo, 10.07.2017, 20.30 Uhr, Theater Vorpommern, 3,50/4 Euro  
 
"Von Bananenbäumen träumen"  
 
Ein Film von Antje Hubert, 93 Min, D 2016, Blu-ray  
 
Im norddeutschen Oberndorf (bei Cuxhaven, Niedersachsen) regt sich Widerstand. Widerstand gegen das Schicksal, das der Gemeinschaft in Form von Schulschließung und finanziellen Nöten droht. Die Bewohner wollen es selbst in die Hand nehmen, ihren Ort doch noch zu retten, mit kühnen Plänen und einer Aktiengesellschaft. Ihr Geschäftsmodell beinhaltet dabei Gülle, afrikanische Welse und sogar Bananenbäume. Regisseurin Antje Hubert hat fast drei Jahre lang die Bewohner und die Entwicklungen in Oberndorf aus nächster Nähe verfolgt und die engagierten Menschen zu lieben gelernt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Landflucht in Europa porträtiert sie eine kleine, aber wachsende Dorfbewegung, die sich aus Einheimischen und Zugezogenen, jungen und alten Personen zusammensetzt.  
 
Trailer  
http://www.vbbt-derfilm.de  
http://www.die-oberndorfer.de 
 
 
 
 
 
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